Artikel vom 23. September 2026
Website selber machen oder machen lassen? Was du wirklich brauchst.
Die Frage „Website selber machen oder machen lassen“ klingt nach einer reinen Budgetfrage. Ist sie aber nicht. Wer hier falsch entscheidet, verliert entweder Geld – oder Abende, Wochenenden und Nerven. Meistens beides.
Inhalt
Der typische Ablauf
Man startet mit einem Baukasten, weil es günstig aussieht. Nach drei Wochen steht eine halbfertige Seite, das Kontaktformular sammelt Daten ohne saubere Rechtsgrundlage, und das gewünschte Terminbuchungs-Feature lässt sich nicht einfach einbauen. Nutzer in Foren berichten oft über genau diese Schwierigkeit: Sobald eine Funktion über das Standard-Layout hinausgeht, hört der Baukasten auf, hilfreich zu sein, und fängt an, im Weg zu stehen.
Die Entscheidung hängt letztlich davon ab, ob du deine Zeit in das Erlernen von Webdesign investieren willst – oder in dein Kerngeschäft. Ein Tischler, der 40 Stunden in eine Website steckt, hat 40 Stunden nicht in der Werkstatt verbracht.
In diesem Beitrag gehen wir die vier realistischen Wege durch: den Baukasten zum Selbermachen, den Freelancer, die klassische Agentur und das Abo-basierte Webdesign inklusive Hosting, Wartung und DSGVO-Konformität. Danach weißt du, welcher Weg zu deiner Situation passt.
Warum die Entscheidung wichtiger ist als du denkst
Drei Fallen sorgen dafür, dass aus einer einfachen Entscheidung ein teures Projekt wird.
Die Kostenfalle.
Günstig ist nicht dasselbe wie billig. Ein Baukasten-Tarif wirkt harmlos, bis Domain, Premium-Vorlage, Bildlizenzen, ein Buchungs-Plugin und ein Rechtstext-Generator dazukommen. Bei Agenturen ist es umgekehrt: Der Angebotspreis deckt die Erstellung ab, Hosting, Updates und spätere Änderungen werden separat verrechnet. Wie sich diese Posten in Österreich zusammensetzen, haben wir im Detail unter Website erstellen lassen – Kosten in Österreich aufgeschlüsselt.
Die Zeitfalle.
Jede Stunde am Laptop ist eine Stunde weniger auf der Baustelle, im Weingarten oder beim Kunden. Und die Website ist nie „fertig“: Öffnungszeiten ändern sich, Referenzen kommen dazu, Plugins wollen aktualisiert werden.
Die Qualitätsfalle.
Eine Website muss nicht existieren, sie muss überzeugen. Ein potenzieller Kunde entscheidet in Sekunden, ob dein Betrieb seriös wirkt. Eine Seite, die auf dem Handy zerfällt oder aussieht wie tausend andere, kostet Anfragen – und das fällt in keiner Rechnung auf.
Diese drei Faktoren – Geld, Zeit, Rechtssicherheit – musst du gegeneinander abwägen. Genau darum geht es beim Vergleich der vier Wege.
Die 4 Wege zu deiner Website – und was sie wirklich kosten
Es gibt nicht „selber machen“ oder „machen lassen“. Es gibt vier praktikable Wege, und jeder verlangt eine andere Ressource von dir.
Der Baukasten.
Du zahlst wenig Geld und viel Zeit. Du bist Designer, Texter, Technikverantwortlicher und Datenschutzbeauftragter in einer Person.
Der Freelancer.
Du zahlst einmalig für die Umsetzung und bringst Abstimmungszeit mit. Was nach der Übergabe passiert, ist Verhandlungssache.
Die klassische Agentur.
Du zahlst eine hohe Summe auf einmal und bekommst dafür ein durchdachtes Projekt – wenn das Budget da ist und du auf den Termin warten kannst.
Das Abo-basierte Webdesign inklusive Hosting, Wartung und DSGVO-Konformität.
Du zahlst eine fixe Monatsrate statt einer großen Anfangsinvestition und bekommst Erstellung, Betrieb und Rechtskonformität in einem Paket.
Der vierte Weg ist der jüngste – und genau deshalb ist er vielen Selbstständigen in Österreich noch unbekannt, wenn sie das erste Mal Angebote einholen. Sehen wir uns jeden Weg einzeln an, inklusive der Frage, für wen er wirklich taugt.
Weg 1: Selbst bauen mit einem Baukasten
Wix, Squarespace oder Jimdo versprechen die Website in einem Nachmittag. Für ein Hobbyprojekt, einen Verein oder eine erste digitale Visitenkarte stimmt das auch – diese Werkzeuge haben ihre Berechtigung.
Was dafür spricht: niedrige laufende Kosten, sofortiger Start, keine Abhängigkeit von Terminen Dritter. Du kannst jederzeit selbst einen Satz ändern.
Was dagegen spricht: Der Zeitaufwand wird systematisch unterschätzt. Wer „website selber machen österreich“ googelt, findet Anleitungen für das Design – aber selten für Impressumspflicht nach österreichischem Recht, Cookie-Banner mit echter Einwilligung oder die Frage, wo die Serverdaten liegen. Genau hier entsteht das DSGVO-Risiko. Dazu kommt: Vorlagen sehen nach Vorlage aus. Wenn drei Installateure im selben Bezirk dieselbe Vorlage nutzen, hebt sich keiner hervor.
Geeignet für: Menschen mit Zeit, Geduld und Spaß an Technik. Nebenberufliche Projekte. Seiten, bei denen es nicht schlimm ist, wenn eine Anfrage verloren geht.
Nicht geeignet für: Betriebe, deren Auftragslage von der Website abhängt – und für alle, die abends lieber Feierabend machen als Plugins aktualisieren.
Weg 2: Freelancer beauftragen
Der Weg über einen selbstständigen Webdesigner ist für viele österreichische KMU der erste Gedanke, wenn sie eine Homepage in Österreich erstellen lassen möchten. Häufig kennt man jemanden über Empfehlung, der Kontakt ist persönlich, und das Ergebnis ist individuell statt von der Stange.
Was dafür spricht: direkte Kommunikation mit der Person, die tatsächlich baut. Kurze Wege bei Rückfragen. Meist mehr Gestaltungsspielraum als beim Baukasten, zu Konditionen unterhalb einer großen Agentur.
Was dagegen spricht: Verfügbarkeit. Ein Einzelkämpfer hat Urlaub, Krankheitstage und Projektspitzen. Wenn deine Seite im Juli offline geht und die Antwort erst nach zehn Tagen kommt, hilft der gute Preis wenig. Ein weiterer Punkt: Nach der Übergabe endet oft die Betreuung. Updates, Sicherheitspatches, Backups und Hosting liegen dann bei dir – oder werden nach Aufwand verrechnet. Die Rechnung kommt also nicht einmal, sondern in unregelmäßigen Abständen.
Geeignet für: Unternehmen, die Zeit für intensive Abstimmung haben, klare Vorstellungen mitbringen und bereit sind, den Betrieb der Seite danach selbst zu organisieren oder separat zu regeln.
Weg 3: Klassische Webdesign-Agentur
Eine etablierte Agentur liefert Strategie, Konzept, Text, Design, Technik und Abnahme aus einer Hand. Für Unternehmen mit mehreren Standorten, Shop-Anbindung oder komplexen Abläufen ist das der richtige Rahmen.
Was dafür spricht: ein Team statt einer Person. Ausfälle werden abgefangen, Spezialisten übernehmen ihre Bereiche, Projekte laufen nach Plan. Rechtliche Themen wie Datenschutzerklärung und Barrierefreiheit werden mitgedacht, nicht nachgereicht.
Was dagegen spricht: die Anfangsinvestition. Der gesamte Betrag wird fällig, bevor die Seite auch nur eine Anfrage gebracht hat. Für einen Ein-Personen-Betrieb oder einen Gründer in der Vorbereitungsphase ist das eine harte Hürde – vor allem neben Fahrzeug, Werkzeug, Lager oder Kaution. Dazu kommen die Wartezeiten: Von der Erstbesprechung bis zum Livegang vergehen häufig Monate. Und Hosting, Wartung und spätere Änderungen sind fast immer separat zu bezahlen.
Geeignet für: größere Unternehmen mit eigenem Marketingbudget, längerem Planungshorizont und internen Ansprechpartnern, die das Projekt begleiten können.
Für den klassischen österreichischen Kleinbetrieb ist dieser Weg selten eine Frage des Wollens, sondern des Könnens.
Weg 4: Das Abo-basierte Webdesign inklusive Hosting, Wartung und DSGVO-Konformität
Zwischen „alles selbst machen“ und „einmalig viel zahlen“ liegt der Weg, den WOW für österreichische Selbstständige und KMU anbietet: eine professionelle Website zur fixen Monatsrate, ab € 199 im Monat.
Das Prinzip ist simpel. Statt einer hohen Anfangsinvestition zahlst du einen planbaren Betrag pro Monat. Darin enthalten sind Design und Umsetzung, Hosting, laufende Wartung und Updates sowie die DSGVO-konforme Einrichtung – Cookie-Hinweis, Datenschutzerklärung, Formulare, Serverstandort. Du musst dich also weder um technische Aktualisierungen kümmern noch um die Frage, ob dein Kontaktformular rechtlich sauber arbeitet.
Der zweite Punkt ist die Geschwindigkeit: Deine Website ist in 15 Werktagen live. Kein monatelanges Warten, kein offener Projektstatus, kein „wir melden uns im Herbst“.
Dazu kommt die branchenspezifische Ausrichtung. Ein Winzer braucht Ab-Hof-Verkauf, Sortenübersicht und Öffnungszeiten. Ein Handwerksbetrieb braucht Leistungen, Referenzbilder und einen erreichbaren Anfrage-Button – mehr dazu im Beitrag zur Website für Handwerker in Österreich.
Und auf der Rechnung steht jeden Monat derselbe Betrag. Keine Nachverrechnung für Updates, keine Überraschung nach dem Livegang.
Der ehrliche Vergleich: Was passt zu dir?
Entscheide nicht nach Sympathie, sondern nach deinen drei Ressourcen: Budget, Zeit und Anspruch.
Du hast viel Zeit, aber kein Budget. Nimm den Baukasten. Rechne mit mehreren Wochenenden Einarbeitung und kümmere dich von Anfang an um die Rechtstexte, nicht erst nach dem ersten Mahnschreiben.
Du willst Individualität und hast Geduld für Abstimmung. Beauftrage einen Freelancer. Kläre schriftlich, was nach der Übergabe passiert: Wer hostet, wer aktualisiert, was kostet eine Änderung, wie schnell ist jemand erreichbar.
Du brauchst ein großes, komplexes Projekt und hast das Budget dafür. Dann ist die klassische Agentur der passende Rahmen.
Du willst professionell auftreten, planbar kalkulieren und schnell online sein. Dann ist das Abo-basierte Webdesign der wirtschaftlichste Weg. Du sparst dir die hohe Anfangsinvestition, die Technikarbeit und die rechtliche Unsicherheit – und dein Geld bleibt im Betrieb, wo es arbeitet.
Für die meisten Einzelunternehmer, Handwerksbetriebe und Winzer in Österreich fällt die Antwort auf diese vierte Variante.
In 15 Werktagen online, ohne Aufwand auf deiner Seite: Sprich mit WOW über dein Vorhaben.
Häufige Fehler beim Website-Erstellen – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Nur den Startpreis vergleichen.
Rechne immer auf drei Jahre hoch. Erstellung plus Hosting plus Wartung plus Änderungen ergibt ein völlig anderes Bild als der Betrag im Angebot. Genau das macht die Frage nach den Kosten für eine Website in Österreich so unübersichtlich.
Fehler 2: DSGVO aufschieben.
Cookie-Banner ohne echte Wahlmöglichkeit, Google Fonts direkt vom Server nachgeladen, Kontaktformulare ohne Einwilligung – das sind die Klassiker. Datenschutz ist kein Feintuning zum Schluss, sondern gehört in den Aufbau.
Fehler 3: Design über Funktion stellen.
Eine schöne Startseite ohne sichtbare Telefonnummer bringt keine Anfrage. Kunden suchen Leistung, Preisrahmen, Einzugsgebiet und Kontakt – in dieser Reihenfolge.
Fehler 4: Das Handy vergessen.
Ein Großteil deiner Besucher kommt vom Smartphone, oft unterwegs. Wenn die Seite dort langsam lädt oder Buttons zu klein sind, ist der Interessent weg.
Fehler 5: Kein klarer nächster Schritt.
Jede Seite braucht eine eindeutige Handlungsaufforderung: anrufen, Formular ausfüllen, Termin vereinbaren. Wer alles anbietet, bekommt nichts.
Fazit: Selber machen oder machen lassen?
Selber machen lohnt sich, wenn deine Website ein Nebenschauplatz ist und du Freude an der Technik hast. Ein Freelancer passt, wenn du Zeit für Abstimmung mitbringst und den Betrieb danach selbst regeln willst. Eine klassische Agentur ist richtig, wenn dein Projekt groß und dein Budget entsprechend ist.
Für den Großteil der österreichischen Selbstständigen, Handwerksbetriebe, Winzer und kleinen Unternehmen trifft aber keine dieser drei Beschreibungen zu. Sie brauchen eine Seite, die seriös wirkt, rechtlich sauber ist und Anfragen bringt – ohne dass dafür Wochen an Eigenarbeit oder eine hohe Einmalzahlung nötig sind.
Genau dafür gibt es das Abo-basierte Webdesign von WOW: fixe Monatsrate ab € 199, keine Anfangsinvestition, Hosting, Wartung und DSGVO-Konformität inklusive, branchenspezifisch gestaltet und in 15 Werktagen live. Du lieferst Inhalte und Feedback, alles andere übernehmen wir.
Bereit für deine Website in 15 Tagen? Alle Leistungen und Monatsraten im Überblick findest du unter Pakete und Preise. Wähle das passende Paket aus – der Rest läuft.
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